Archiv für den Autor: conzole

Wohnraum wird knapp

Wohnraum wird knappEin Amt in Erlangen gibt Wohnungslosen ihre Würde zurück
2018 werden in Deutschland mehr als eine halbe Million Menschen ohne Bleibe sein, schätzt die Bundesarbeitsge-meinschaft Wohnungslosenhilfe. Hinzu kommen zahlreiche verdeckte Obdachlose, die zumindest vorübergehend irgendwo untergekommen sind: vor allem junge Leute und Frauen mit Kindern. Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, sind nicht zu vergleichen mit denen, die das Leben auf der Straße für sich gewählt haben. Und von denen es in Erlangen laut des Vereins Obdachlosenhilfe höchstens noch eine Handvoll gibt.
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Geheimnisvoller Baumbewohner

MistelnNoch heute darf keine Mistel eine englische Kirche schmücken. Sie gilt als heidnisches Kraut und ist daher gefürchtet. Anno dazumal, wenn die Druiden in den frühen Morgenstunden mit goldenen Sicheln loszogen und hoch in die Bäume kletterten, dann waren sie auf der Jagd nach den heilenden Kräften der großen Kugeln, die sich um die Äste der Bäume zu schmiegen scheinen und die der Volksmund auch als Hexennest, Hexenbesen, Elfenblatt oder Drudenfuß bezeichnet. Schon damals wussten die Weisen um die Heilkraft der als magisch geltenden Pflanze. Im ersten Jahrhundert nach Christus zum Beispiel setzte man die Heilpflanze bevorzugt gegen Schwindel, Fallsucht und Epilepsie ein – wobei man allerdings damals noch davon ausging, dass die Mistel deswegen wirkt, weil ihre Zweige nie den Boden berühren und sie diese Eigenschaft auf die Patienten überträgt.

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Die Lebkuchen, die Runden – die munden

LebkuchenMan hat ihretwegen Kriege geführt und neue Länder entdeckt. Es gab Zeiten, da waren sie wertvoller als Gold und noch lange bevor sie zur Währung aufstiegen, wusste man um ihren heilenden Nutzen: Gewürze.

Früchte, Samen, Rinde und Wurzeln – schon vor Tausenden von Jahren nutzten zum Beispiel die Chinesen und Ägypter die Wirkstoffe – als Mittel gegen Krankheiten, aber auch zur Vorbeugung.

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Muss nur noch kurz die Welt retten – noch 148 Mails checken …

KatzeWir sind gestresst und immer in Eile, uns wächst alles über den Kopf und der Burnout droht – und kommt endlich das lang ersehnte Wochenende, geht es mit Freizeitstress weiter. Das einzige Gegenmittel, das uns einfällt, ist der langersehnte Urlaub. Und wehe, es regnet dann. Gesund ist so eine Lebensweise nicht, das wissen wir alle. Denn echter Stress reduziert nicht nur die Lebensqualität, er wirkt sich auf sämtlichen Ebenen negativ aus.

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Der Bock allhier ist das wahre Bier

BockbierEs waren mal wieder die Mönche, die im späten Mittelalter auf die Idee kamen, besonders sättigendes Bier zu brauen. Schließlich mussten sie ja mit dem „flüssigen Brot“ die Arbeitsfähigkeit während der Fastenzeit erhalten.

Mit dem Fasten haben es viele moderne Franken ja nicht mehr so, aber für das Fastenstarkbier ist man dankbar – denn obwohl es technologisch heute das ganze Jahr über möglich wäre: Starkbiersaison ist dann, wenn Biergartensaison und Kirchweihen vorbei sind. Vor allem in Oberfranken rund um Bamberg sind die alljährlichen Starkbieranstiche ein gefragtes Event, gerade in den kleineren Brauereien. Der Klassiker aber ist der Starkbieranstich am Nockherberg, bei dem Politiker sich kabarettistisch einiges gefallen lassen müssen.

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Karpfen, die man sieht, fängt man besser nicht

FischDie Monate ohne „R“ sind vorbei, die Karpfensaison hat begonnen. Ob gebacken oder blau, in Blätterteig oder nach Schnapsbrennerart, als Karpfenfrittes oder als Karpfensushi – auch, wenn manche den Karpfen als strohig und fad empfinden, die meisten genießen sein nussiges Aroma. Entscheidend dafür, wie ein Karpfen schmeckt, sind Haltung, Wasserqualität und Futterbedingungen. Aber auch, wenn das alles stimmt, kann es passieren, dass ein Karpfen moorig schmeckt. Ein Karpfenteich darf gar nicht klar sein, der muss dreckig wirken, denn der Karpfen lebt von dem, was im Schlamm ist. Den wühlt er auf und dieser Dreck setzt sich in seinen Kiemen fest. „Daher muss er vor dem Schlachten gewässert werden, manche der Wirte in der Region haben dafür sogar noch eigene Becken“, erklärt Günter Gabsteiger vom Fischerzeugerring Mittelfranken im Gespräch mit dem Schwabachbogen.

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NAF investiert in die Zukunft

Grundsteinlegung

Grundsteinlegung NafDie NAF – Neunkirchener Achsenfabrik AG, kann eine Reihe erfolgreicher Geschäftsjahre vorweisen, die es ihr erlaubt, als langfristig und nachhaltig handelndes Familienunternehmen in die Zukunft des Standortes Neunkirchen am Brand zu investieren.

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Barfuß – natürlich laufen lernen

BarfußDas Problem, mit dem der Äthiopier Abebe Bikila 1960 bei den olympischen Spielen kämpfte, kann man sich heute kaum mehr vorstellen. Die Lösung aber ist top-modern: Seine Schuhe waren durchgelaufen und weil sich auf die Schnelle kein passender Ersatz finden ließ, lief er barfuß – wie zuhause auch – und gewann Gold in Weltrekordzeit.
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„Alte Ziegelei” – der Bau beginnt…

Alte Ziegelei SpardorfDie alte Ziegelei soll in guter Erinnerung bleiben. Die ehemalige Ziegelei Schultheiß war lange Zeit ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für Spardorf. Und soll es – in moderner Form – auch weiterhin bleiben. Auf dem rund acht Hektar großen Gebiet entsteht eine „neue Ortsmitte“, die sowohl Einzelhandelsbetriebe als auch Wohnraum beinhaltet. Noch vor Jahresende 2018 soll das Geschäft hier blühen.

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