Mit dem Fasten die Seele speisen

Mit der Natur im EinklangDass die offizielle Fastenzeit am Tag der Büßer, dem Aschermittwoch, beginnt,  in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag endet und 40 Tage dauert, das wissen viele. Aber haben Sie das schon mal nachgezählt? Das geht nicht auf! Es sind deutlich mehr Tage. Der Grund dafür ist ganz einfach: Die Sonntage sind vom Fasten ausgenommen.
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Die Effeltricher machen dem Winter den Garaus

Effeltricher FasaleckenIn diesen Tagen spürt man, wie die Natur ganz langsam wieder erwacht. Die ersten Vögel beginnen zu zwitschern, die Sonne scheint irgendwie heller zu sein, auch morgens ist es nicht mehr ganz so dunkel. Aber der Winter hält sich trotzdem hartnäckig. Weil das jedes Jahr das Gleiche ist, haben die Effeltricher bereits vor rund 125 Jahren beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und den Winter einfach zu vertreiben.
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Der Letzte seines Standes in Neunkirchen

Bäckerei Merkel NeunkirchenAm 29. Januar gehen bei der Bäckerei Merkel die Lichter aus

Ende des Monats schließt wieder ein kleiner Laden in Neunkirchen. Und wieder stirbt eine lange Familientradition. Schon vor über hundert Jahren lernte der Großvater des heutigen Inhabers das Bäckerhandwerk. 1967 eröffneten dann seine Eltern den Laden, in dem man damals auch Lebensmittel und Haushaltswaren kaufen konnte. Leonhard Merkel und seine Frau Monika übernahmen 1984 und machten das Geschäft zu dem, was es bis dato ist: eine Bäckerei, in der es Wurzelbrot, echte Küchle und Apfelkuchen nach Opas Rezept gibt. In der es so duftet wie anno dazumal. Leicht fiel die Entscheidung, die Backstube zu schließen, beiden nicht. Aber sie sehen positiv nach vorne: „Wir hätten zu viel investieren müssen“, meint der Bäckermeister, „so investieren wir lieber Zeit.“ Zeit für die vier Enkel zwischen einem und sieben Jahren. „Das werden wir genießen. Einfach mal Zeit haben, das ist heute ja schon fast ein Fremdwort. Und ein Geschäft zu führen ist nicht zu vergleichen mit einem Achtstundentag. 70 Stunden pro Woche muss man da schon in Kauf nehmen.“ Große Pläne haben Monika und Leonhard Merkel nicht. „Aber wir haben einiges zu tun, allein mit unserem Obstgarten.“ Und auch das Ausschlafen will wieder gelernt sein. „Das wird sicher etwas dauern, aber ich freu mich schon auf die Umstellung.“
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Die guten Vorsätze…

Vorsätze 2017Der Jahreswechsel ist die Zeit der Umfragen. Und ganz klar dreht es sich hier auch um ein Thema, das unweigerlich alle Jahre wieder auftaucht: die guten Vorsätze. Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger, so eine aktuelle Statistik, nimmt sich vor, ab dem Jahr 2017 gesünder zu leben.  Abnehmen. Mehr Sport treiben. Auf Alkohol verzichten. Das Übliche.
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Die Zeit zwischen den Zeiten

RaunachtDie einen nennen sie Rau-, die anderen Rauchnächte. Auch über ihre Zahl wird gestritten – sie variiert regional zwischen 3, 4 und 12. In einem Punkt sind sich aber alle einig: Die Tage um den Jahreswechsel haben ihre eigene Magie und Mystik.

Für unsere Vorfahren war der Winter eine harte Zeit: Um nicht zu erfrieren, saßen sie dicht gedrängt um das Feuer her­um, und weil die Natur kaum Essbares bot, mussten sie die Vorräte gut einteilen. In diesen kalten, finsteren und entbehrungs­reichen Monaten war das Wissen um die Rückkehr des Frühlings, auch wenn er noch lange nicht spürbar war, wie eine Erlösung. Und der kürzeste Tag und die längste Nacht nährten die Hoffnung auf die Wiederkehr des Sonnenlichtes.
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klug kaufen – sinnvoll schenken

Sinnvoll schenkenGeschenke sind Zeichen der Liebe, Wertschätzung oder Dankbarkeit.
Jeder Kauf hat aber auch Folgen, die zu bedenken sind.

Mit jedem Kauf eines Produkts unterstützen wir auch die Bedingungen seiner Herstellung und seines Weges zu uns. Ein naheliegendes Beispiel: Lebensmittel von unseren Biobauern. Die Qualität der Produkte bezieht sich nicht nur auf ihren Geschmack und gesundheitlichen Wert. Vielmehr fördern wir mit ihrem Kauf auch landwirtschaftliche Verfahren, die auf die Artenvielfalt und das Wohlergehen von Nutz- und Wildtieren besondere Rücksicht nehmen. Biobauern importieren weniger Betriebsmittel und keine umweltbelastenden Chemikalien, der hohe Humusgehalt ihrer Böden bindet mehr Treibhausgase. Sie leisten daher wesentliche Beiträge zur Schonung von Ressourcen und Umwelt.
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Vom Christkindelsmarkt

Nürnberger ChristkindlesmarktDie vier Apostel, die uns der Albrecht Dürer so schön gemalt hat, sind schon vor langer Zeit nach München ausgewandert, nur eine Kopie hat man uns hier gelassen. Die Reichskleinodien sind wieder in Wien, doch unser Christkindelsmarkt ist noch in Nürnberg. Damit man uns diesen nicht auch noch entführt, schließen die besorgten Budenbesitzer am Heiligen Abend ganz schnell ihre Häuslein. Die Neider aus der Landeshauptstadt hätten keine Skrupel, den ganzen Markt samt dem Schönen Brunnen nach München abzuwerben, wie der FC Bayern das früher mit den Spielern des ruhmreichen Clubs tat.
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Der elfte November

Der elte NovemberMan steckt ihr Äpfel, Maronen, Feigen, Gewürze und andere Leckereien in den Hintern und brät sie mindestens vier Stunden lang: die Martinsgans. Doch wo der Brauch, um den 11. November herum eine Gans zu servieren, herkommt, das können selbst Historiker nicht genau sagen.
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Erste Bayerisch-Tschechische Landesausstellung

plakatmotiv-bayerisch-tschechische-landesausstellung-karl-iv_webKaiser Karl IV. in Prag und Nürnberg

Anlässlich des 700. Geburtstages Kaiser Karls IV. (1316-1378) veranstalten der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik unter der Schirmherrschaft der beiden Ministerpräsidenten erstmals eine gemeinsame Landesausstellung in Prag und in Nürnberg. In der Wallenstein-Reithalle in Prag (15.5. – 25.9.2016) und im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg (20.10.2016 – 5.3.2017) werden das Leben und Wirken des bedeutenden Herrschers des ausgehenden Mittelalters gezeigt.
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Quer durch Bayern

WappensaalAnfang Juli führte die erste diesjährige Tagesfahrt des Freundeskreises für Kunst und Kultur nach Kloster Aldersbach im Passauer Land, deren Höhepunkt der Besuch der Bayerischen Landesausstellung „Bier in Bayern“ war.

Ein schon vor 1125 gegründetes Augustiner Chorherrenstift wurde in Aldersbach durch den Bamberger Bischof, dem hl. Otto, mit 12 Mönchen aus dem Kloster Ebrach 1146 besiedelt, blühte bald auf und gründete Filialen wie Fürstenfeld, Fürstenzell und Gotteszell.

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